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Allergisches Asthma

Die Luft bleibt weg, die Brust fühlt sich an wie zusammengeschnürt, die Atmung pfeift – die Auswirkungen von Asthma sind leider vielen nicht mehr unbekannt. Allein in Österreich leiden etwa eine halbe Million Menschen an der chronischen Atemwegsentzündung. Und es werden ständig mehr, gerade unter den Kindern: Es ist die häufigste chronische Erkrankung in dieser Altersgruppe.

Vererbung scheint dabei eine wesentliche Rolle zu spielen. Sind beide Elternteile Asthmatiker, attestieren Forscher ihrem gemeinsamen Kind eine 70-prozentige Wahrscheinlichkeit selbst auch an allergischem Asthma zu erkranken.

 

Heuschnupfen erhöht Risiko

 

Sowohl allergisches Asthma als auch Heuschnupfen werden mit derselben Erkrankung in Verbindung gebracht. Beide Allergien wirken sich auf die Schleimhäute der Atemwege aus – von der Nase bis zur Lunge. Es wird inzwischen sogar davon ausgegangen, dass bis zu 80 Prozent der Asthmafälle allergisch bedingt sind. Wer an Heuschnupfen leidet, hat ein stark erhöhtes Risiko, an allergischem Asthma zu erkranken oder sonstige Allergien zu entwickeln.

 

Nur die frühe und ursächliche Behandlung des Heuschnupfens ist in der Lage, potentiell das Auftreten von allergischem Asthma bronchiale zu reduzieren. Bei Verdacht sollten sie ihr Kind ehest möglich einem Allergietest unterziehen, schließlich ist eine Allergie eine ernst zu nehmende Krankheit des Immunsystems. Erste Hinweise kann auch unser AllergieScreeningFragebogen (ASF) liefern.