Asthma

Wenn das Ausatmen immer schwerer fällt und pfeifende Geräusche jeden Atemzug begleiten, wenn Hustenanfälle ständig wiederkehren und sich in der Brust ein Engegefühl breit macht, dann liegt der Verdacht nahe: Asthma bronchiale. Dabei kommt es zu einer chronischen Reizung der Bronchien, woraufhin diese sich zusammenziehen und so das Atmen schwerer machen.

Etwa sieben Prozent der österreichischen Bevölkerung sind von Asthma betroffen. Die Frage nach der Ursache bringt oft die Vererbung ins Spiel. Tatsächlich aber sind die genauen Hintergründe noch nicht erschöpfend erforscht. Eine Asthmaerkrankung kann sich nämlich auch aus einer bestehenden Allergie heraus entwickeln. Das Risiko, an Asthma zu erkranken, ist dreimal höher wenn der Patient Allergiker ist. Umgekehrt leiden rund 90 Prozent der Lungenkranken an einer Allergie.

Fortschreitende Umweltverschmutzung kann die Wirkung von Allergenen verstärken. So beschleunigt etwa Kohlendioxid das Wachstum hochallergener Pflanzen. Auch die häufige Einnahme von Antibiotika in Kombination mit einer hygienischeren Lebensweise scheinen der Resistenz des menschlichen Immunsystems keinen besonderen Gefallen zu tun – im natürlichen Kampf gegen bakterielle Eindringlinge könnte dem Körper dadurch immer mehr und mehr die Übung fehlen. Er reagiert übersensibel auf bestimmte Reizstoffe – ein guter Nährboden für allergisches Asthma.

Schon bei den ersten Anzeichen von Asthma sollte mit der Behandlung begonnen werden, damit die Erkrankung erst gar keine Chance bekommt, sich zu verschlechtern.

 

Die Immuntherapie als sogenannte kausale Therapie setzt an der Ursache der Erkrankung an und kann in vielen Fällen die Entstehung von Asthma verhindern.

 

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Ratgeber zum Thema »Pollenallergie« (PDF)