Ursachen für Heuschnupfen

Rote Augen, rote Nase, verquollenes Gesicht: Keine Frage, Heuschnupfen ist lästig. Aber er ist noch mehr als das. Gefährlich nämlich. Seit einiger Zeit ist bekannt, dass Allergiker ein erhöhtes Risiko aufweisen, an weiteren Allergien – und auch an allergischem Asthma – zu erkranken. Das Fortschreiten und Übergreifen der Krankheit von Nase und Rachen auf die Lunge wird dabei als „allergischer Marsch“ bezeichnet. Glücklicherweise lässt er sich in vielen Fällen aufhalten – vorausgesetzt man beginnt schon im Frühstadium der Allergie mit einer geeigneten Behandlung.

Zahl der Allergiker verdoppelt

Warum leidet der eine an Heuschnupfen und die andere nicht? Eine klare Antwort darauf kann derzeit auch die Medizin nicht geben. Neben genetischer Veranlagung werden auch (allzu) hohe Hygienestandards, häufige Antibiotikagabe, problematische Ernährungs- und Lebensgewohnheiten als auch veränderte Umweltbedingungen (z.B. eine stärkere Konzentration der Pollen selbst) als Auslöser diskutiert. 

 

Fest steht allerdings: Die Gruppe der Allergiker nimmt ständig zu. Seit den 1960ern verdoppelt sich ihre Zahl alle zehn Jahre. Man geht heute davon aus, dass inzwischen jeder vierte Österreicher an einer Allergie leidet. Die Hälfte davon reagiert auf Gräserpollen, also Blütenstaub, allergisch. Das betroffene Immunsystem hält also den an sich harmlosen Stoff, der über die Luft verbreitet wird, für einen gefährlichen Eindringling – für einen Virus oder ein krankmachendes Bakterium. Und startet mit der in diesem Fall übertriebenen Abwehrreaktion, die zu den typischen Symptomen führt.

 

Download

Ratgeber zum Thema »Pollenallerige« (PDF)